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| Verdinglichst du den Willen zum Wesen, so schaffst du im Weltensein. (Rudolf Steiner) | |||||||||
Weiter unten auf dieser Seite finden Sie noch: Illustrierte Gespräche mit Rudolf Steiner Unbedingt gleich mal reinklicken! Die Innere Steiner-Schleife Ein Zyklus von Don Jorge, weltweiter Start: 22. Oktober 2002 - Mit Steiner durch das Jahr - Opus 1: Rudolf spricht verträumt zu Steiner: So wie du macht's mir sonst keiner! Darauf sagte Steiner: Mann, Rudi, laß mich nochmal ran! Opus 2: Steiner und sein alter ego bauen sich ein Haus aus Lego Doch es gibt bald Streit. Der Grund: es sind nicht alle Ecken rund. Opus 3: Denkt er an Steiner in der Nacht, ist Rudolf um den Schlaf gebracht. Drum denkt er nichts, sondern trinkt Bier und schläft dann wie ein Murmeltier. Opus 4: Mathe konnte wie sonst keiner schon als kleiner Knopf einst Steiner Mit sechs war ihm durchaus parat: E ist gleich emmzehquadrat. Rudolf, reinlich war sein Wesen, nutzt diese Formel für den Besen: Masse mal Beschleunigung dient im Quadrat der Reinigung. Das Rüben-Doppelopus 5/6: Die Rüben brauchen ihre Garzeit oder: Loblied auf Brassica napus var. napobrassica (L.) 1-2-3-4-5-6-7 Steiner wünscht sich heute Rüben: "Rudolf, ist es bald soweit?" "Noch nicht, die brauchen ihre Zeit!" Steckrüben, sein Leibgericht, bekommt Herrn Steiner leider nicht. Auch Rudolf spürt darob Verdruß, weil er ständig pupsen muss. Opus 7: Steiner geht es fürchterlich ihm ist so komisch kötzelich Rudolf rät ihm: "nimm Darmol, dann fühlst du dich gleich wieder wohl". Opus 8: Auf der Rudolfschule hat Steiner auf dem Linienblatt mit der Anthrosophenschrift seine Lehrerin verblüfft. Das ganzheitliche Weihnachts/Neujahrs-Doppelopus 9/10: Den Rummel einfach abhaken oder: AnthropoHOHOHOOOlogical Christmas Steiner bastelt Weihnachtsschmuck. Rudolf mosert: hey, man, fuck, hör auf, ich hasse das Gefummel mit dem ganzen Weihnachtsrummel! Steiner fand das alte Jahr nicht so gut wie's früher war. Rudolf rät ihm, kurz und knapp: Hak' es ab! Das ultimative Mega-Online-Reise-Epos 11: Dornach oder doch lieber Süden? Oder Datteln? Steiner will zuhause brüten. Rudolf zieht es in den Süden, weil er furchtbar gern verreist: Dornach geht ihm auf den Geist. Der Gotthardt ist sein erstes Ziel. Proviant braucht er nicht viel: Beim Tanken auf dem Rasthof Pratteln erwirbt er schnell ein Dutzend Datteln. (Fortsetzung folgt) Opus 12: DER GOMPIGE DUNNSCHDIG. Eine kleine anthroposophische Dialektik. Eins kann Steiner gar nicht leiden: Sich zur Fastnacht zu verkleiden Rudolf zeigt da keine Scheu: Er ist voll und ganz dabei. Steiners Mine wird zu Eis Rudolf, spricht er, lass' den Scheiss, und höre, was zu diesem Tage ich hier und jetzt zu sagen habe: Helau, Ho Narro, Alaaf Hoorig isch die Kaddz Sei nur ein rechtes Fasnetsschaf Tob mit bei dem Rabatz! Überdrüssig aller Sorgen machst du mächtig einen drauf und wachst spät am nächsten Morgen inmitten weisser Mäuse auf. Grau und neblig ist die Welt, das schöne, harte Schweizer Geld mit zweifelhaften Lebedamen die dir in die Quere kamen verprasst, verjubelt und verzecht - Es geht dir schlecht, und das zurecht! Drum verzichte auf die Sause und bleib schön mit mir zuhause. Rudolf aber hat indessen alle Krapfen aufgegessen. Opus 13: Das verflixte 13. Osteropus oder: Ostern in Dornach Steiners schöner Osterstrauß sieht total abgefressen aus. Rudolf nimmt ihn aus der Vase: "Das war bestimmt der blöde Hase!" Opus 14: Wuishallow'rkamm (herzlichen Dank, Titanic) Steiner geht der erste Mai schon seit je am Arsch vorbei Rudolf ist da anders drauf: steht morgens um halbsechse auf, plättet auf dem Bügelbrett sein nelkenrotes Samtbarett und spricht: "mir ist so solidarisch, so anthroposo-proletarisch!" Opus 15: Images du Perigord 2004 Über uns der Bussard kreist neben uns der Hahn heiser nach den Hennen kräht so oft und laut er kahn. Laß die Finger davon, Mahn, sprach Rudolf zu Herrn Steiner: wird gewalt ihm angetahn, wird der Reim nicht reiner! * - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - *
Rudolf Steiners Aura und die Dreigliederung (Aquarell von Richard Molke, 24.2.2002) (Durch Anklicken erhalten Sie das Bild im Großformat) Gespräche mit Rudolf Steiner Weltweit erste mehrfarbig illustrierte Ausgabe der von Robert Gernhardt seinerzeit aufgezeichneten und in "Besternte Ernte" veröffentlichten Dialoge! Wahnsinn! Da die Kunst&Literatur-Onlineredaktion nicht über das erforderliche Copyright verfügt, das Gedicht daher nicht im Originalwortlaut wiedergegeben werden kann, sei hier auf die (übrigens bereits im Mitteralter weitverbreitete) Technik der Gedichtnacherzählung zurückgegriffen. Erste Strophe In der ersten Strophe richtet - laut Gernhardts Überlieferung - Steiner das Wort an Hermann Hesse. Er fordert ihn auf, ihm sieben Alpenpässe zu benennen. Hesse kontert jedoch mit der Gegenfrage, ob ihm, Steiner, nicht einer reichen täte.
Hermann Hesse mit Wolfgang ("Wolfie"), seinem Steppenwolf, am Fuß der 7 Alpenpässe für Elke zur Promotion (Aquarell von Richard Molke, 6.2.2002) (Durch Anklicken erhalten Sie das Bild im Großformat) * Zweite Strophe Laut Gernhardt habe in der zweiten Strophe Steiner zu Thomas Mann gesprochen. Er habe von ihm verlangt, sich ein bestimmtes Leibchen anzuziehen Darauf habe Mann zu Steiner gesagt, ob er es auch 'ne Nummer kleiner habe.
Thomas Mann und die Verkleinerung des Leibchens durch den Zauberberg (Aquarell von Richard Molke, 8.3.2002, zum Internationalen Frauentag) (Durch Anklicken erhalten Sie das Bild im Großformat) * Dritte Strophe Franz Kafka habe wiederum in der dritten Strophe zu Rudolf Steiner gesagt, daß ihn von "euch Jungs" (gemeint sind vermutlich die Anthroposophen) keiner verstehe. Darauf habe Steiner gesagt, er verstehe ihn, Franz, voll und ganz.
Franz Kafka und die Urteilsverkündung im Schloß (Tuschezeichnung von Richard Molke, 1971) (Durch Anklicken erhalten Sie das Bild im Großformat) * Vierte Strophe In der vierten Strophe, die mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht auf Robert Gernhardt zurückgeht (vlg. Anmerkung unten), habe sich Beckmann an Rudolf Steiner mit der Frage gewandt, ob sein Bild nicht immer feiner würde. Darauf habe Steiner knurrig entgegnet, er, Beckmann, solle den Unfug lieber wegwischen. Mann!
Max Beckmann - Endlich Expressionist (Neoexpressionistische Collage von Richard Molke, 25.3.2002) (Durch Anklicken erhalten Sie das Bild im Großformat) [Anmerkung: Die ersten drei Gespräche (mit Kafka, Mann und Hesse) entstammen dem Buch "Besternte Ernte" (u.a. in: Die Drei, Frankfurt: Zweitausendeins 1981), während das Beckmann-Gespräch nur elektronisch aus dem Internet überliefert ist; eine Urheberschaft des großen Robert Gernhardts konnte hier bislang nicht belegt werden. DIE INNERE STEINER-SCHLEIFE des Reim- und Rheinpoeten Don Jorge kann hingegen exakt mit dem 22. Oktober 2002 datiert werden und sei hier als Weltpremiere exklusiv dem geneigten Publikum vorgelegt. Liebe Grüße ins linksrheinische Schwemmland und herzlichen Dank an den Dichter für die freundliche Überlassung dieser Weiterentwicklung der Frankfurter Steiner-Lyrik! Möge das Werk wohlwollende Aufnahme bei der LeserInnenschaft finden. Kostenlose Zugabe zur Synopse
Graphische Darstellung zur Synopse literarischer Zusammenhänge (Schaubild von Richard Molke, 17. Januar 2003) (Durch Anklicken erhalten Sie das Bild im Großformat) (Wenn das Bild unscharf ist, kneifen Sie bitte ein Auge zu) (Beachten Sie bitte besonders die durch gestrichelte Linien dargestellten metakausalen Verstrickungen und Verzahnungen)
* - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - * Weitere Links zum Themenbereich Antrhoposophie im weitesten Sinne: MusikerInnen in esoterischen Portraits Kunst und Gesundheit Kunst und Literatur GROBUSCHL - Das große anthroposophische Schlagerlexikon Der gute alte URL-König Die Frenkenbacher Dreigliederungsinstallationen Sakralkunst im Spiegel klerikalen Brauchtums Rettet das Internet
Schauen Sie ruhig ab und an mal wieder bei uns rein. Rudolf Steiner ist zwar tot, Robert Gernhardt auch, sogar Goethe (und nebenbei: mir ist auch schon ganz schlecht), aber Don Jorge ist immer noch quicklebendig, und fragen Sie nicht wie!
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